Sonntag, 18. Januar 2026

Der Kassensturz – Einnahmen vs Ausgaben

vg

Bevor man sparen und ein Vermögen aufbauen kann, sollte man seine Finanzlage unter die Lupe nehmen.

Zu Beginn kommt also der Kassensturz, wo wir Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen. Fangen wir also mit den Kontoauszügen vom Girokonto an. Bei den Einnahmen wird man Lohn/Gehalt haben, was regelmäßig auf dem Konto ankommt. Je nach Familienstatus sind das ein oder zwei Posten. Dazu kommt noch Kindergeld, sofern Kinder im Haushalt leben. Gibt es mehr als diese Einkommensquellen, zum Beispiel Pachtzahlung für landwirtschaftliche Flächen, so stehen diese Werte auch auf Einkommensseite. Selbst wenn sie nur einmal im Jahr gezahlt werden. Es sind Einnahmen.

Bei den Ausgaben wird es schon mehr. Miete oder Hauskredite, Wohnnebenkosten, Versicherungen und sonstige Verträge, die regelmäßige Ausgaben sind. Neben diesen festen Ausgaben kommen die Posten Lebensmittel, Drogeriebedarf, Kleidung und auch Freizeit. Da sind selten feste Ausgaben vorhanden, so dass es sich lohnen wird, wenn man diese Ausgaben über einen längeren Zeitraum dokumentiert. Damit kann man zumindest einen monatlichen Durchschnitt errechnen, der für die weitere Kalkulation der Sparraten genutzt werden kann. Wir rechnen aus Einnahmen – der Ausgeben und was nun noch vorhanden ist, kann gezielt für die Sparziele genutzt werden.

Höhere Ausgaben als Einnahmen – und nun?

Das ist natürlich die schlechteste Option die uns treffen kann. Aber auch da kann man viel machen, um die Ausgaben zu reduzieren. Denn es muss zumindest erst mal ein Gleichgewicht erreicht werden. In den meisten Fällen sind da bei schon Schulden aufgelaufen. Egal, ob viel oder wenig. Oberste Priorität ist der Abbau dieser Schulden.

Zum Beispiel bei einem Dispositionskredit. Dieser sollte als erstes bedient werden, da er auch die höchsten Zinsen verursacht. Hat man ihn nur genutzt, weil eine ungeplante Anschaffung ins Haus stand, so wird er sich schnell wieder ausgleichen. Nutzt man den Dispo aber regelmäßig und die Schulden werden dadurch immer mehr, muss man reagieren und als ersts die Ausgaben unter die Lupe nehmen, da man da am schnellsten etwas ändern kann.

Bei längeren Krediten, wie durch Anschaffung von Wohneigentum oder einem Auto, sind ja feste Raten vorhanden, die schon bei den Ausgaben berücksichtigt wurden.

Nehmen wir also zuerst die Ausgaben unter die Lupe, welche über Bargeld oder kleinere Abbuchungen im Raum stehen. Für was wird das Geld ausgeben und ist es wirklich nötig? Ja, der Kaffee unterwegs mag morgens ein späteres Aufstehen ermöglichen. Aber es ist langfristig günstiger sich zu Hause den Kaffee zu kochen. Auch diesen kann man unterwegs trinken. Liegt es nicht an solchen Einkäufen, die das monatliche Budget belasten, so betrachten wir die vorhandenen Verträge.

Nein, hier soll nicht zum Anbieterwechsel geraten werden. Es reicht oftmals schon, wenn man die Tarife für Handy, Festnetz und auch Strom genauer anschaut beim Vertragspartner. Ich selbst habe zum Beispiel bei meinem Stromanbieter einen Onlinevertrag. Das heißt nur, dass ich meine Abrechnung online abrufe und falls ich umziehen sollte, den Zählerstand, die Zählernummer und auch die neue Adresse darüber eintrage. Aber damit zahle ich für die Kilowattstunde wesentlich weniger Geld, als die Kunden, die alles in Papierform bekommen und mitteilen müssen. Auch bei anderen Verträgen kann man so schauen, ob es nicht bessere Tarife gibt, die am Ende weniger Kosten bedeuten. So habe ich als Bestandskunde bei meinem Vertragspartner beim Handy wesentlich bessere Konditionen aushandeln können, als dort auf der Webseite angeboten werden. Es macht dann schon einen Unterschied, ob der Tarif normal 30 Euro im Monat kostet oder ich keine 20 Euro dafür zahlen muss.

Dazu gibt es auch die Möglichkeit Verträge zu bündeln. Sogenannte Familientarife sind mittlerweile im Handybereich möglich, so das alles über einen Vertrag läuft und nur der Vertragspartner den vollen Tarif zahlt und die Familienmitglieder günstiger sind. Oder entsprechende Rabatte, wenn man alle Versicherungsverträge bei einem Unternehmen bündelt. Wir sparen da aktuell bei allen Verträgen jeweils 10% des Beitrages. Sollte das nicht ausreichen, so müssen wohl doch einige Verträge auf den Prüfstand, ob man sie überhaupt benötigt oder ein Anbieterwechsel die bessere Alternative ist. Vor allem wenn man diverse Abos beim TV nutzt, sollte man genau hinschauen, ob sie entsprechend viel genutzt werden, wo es Dopplungen in den Angeboten gibt, so das man da Verträge reduzieren kann.

Sind dann die geänderten oder auch gekündigten Verträge noch nicht ausreichend , um weniger Ausgaben als Einnahmen verbuchen zu können, so wird das Einkaufsverhalten genauer betrachtet. Dazu wird es aber einen extra Artikel geben.

Sonntag, 11. Januar 2026

Mit welchen Anlageformen baut man Vermögen auf?

vg

Vermögen sollte man so früh wie möglich versuchen aufzubauen. Aber es ist nie zu spät um überhaupt damit zu beginnen. Schritt für Schritt werde ich in dieser Artikelserie meine Vorgehensweisen erklären, was auch mit geringen Geldmitteln möglich ist und Ratschläge zur Kostensenkung, wie auch Einnahmenerhöhung geben. Dennoch der Rat an Sie als Leser. Informieren Sie sich so viel möglich und entwickeln Sie mit dem Wissen ihren eigenen Weg.

Doch was ist eigentlich Vermögen?

Eine einfache Erklärung dazu. Es ist alles, was man mit einem Geldwert beziffern kann. Also auch Schmuck, Grundbesitz, Wertpapiere und natürlich alle Barmittel auf Sparkonten.

Anlageformen und wie man sie gut nutzen kann

Konfuzius sagte, dass der Weg das Ziel ist. Im Fall des Vermögensaufbaus ist für mich das Ziel der Weg. Man sollte sich Ziele stecken, was man im Alter mit dem Vermögen machen will. Aussagen, wie zur Altersvorsorge oder dass man sorgenfrei leben will, klingen recht banal und abgedroschen. Dennoch spielen sie eine große Rolle und man sollte sich dabei entsprechende Ziele stecken. Diese unterscheiden sich von Mensch zu Mensch, aber je kleiner das Ziel, desto einfacher kann man es erreichen. Außerdem sollte man für unterschiedliche Ziele auch unterschiedliche Anlageformen wählen. Um die verschiedenen Ziele zu erreichen muss man aber auch sehr konsequent sein.

Es gibt beim Vermögensaufbau kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele. Zu den kurzfristigen Zielen gehören unter anderem der Notgroschen, auf den man zurück greifen kann, wenn das Auto kaputt geht oder die Waschmaschine nicht mehr will. Also Verbrauchsgüter repariert oder ersetzt werden müssen. Dafür eignet sich ein Tagesgeldkonto. Aktuell ist da auch die Zinslage wieder besser und man kann täglich auf sein Geld zugreifen. Es bietet zudem den Vorteil, dass das Geld vom Girokonto weg ist und somit weniger Gefahr besteht es einfach so auszugeben.

Aber auch das klassische Sparbuch hat seine Vorteile, wenn auch weniger Zinsen wie beim Tagesgeld gezahlt werden. Es wird zwar immer wieder abgeraten Geld auf einem normalen Sparbuch zu haben, aber ich sehe den Betrag dort als gute Reserve für kurzfristige Engpässe, wo man vielleicht mal eine Woche auf dem Girokonto überbrücken muss. Doch auch hier ist die Konsequenz wichtig, dass man das Geld danach auch wieder auf dem Sparbuch parkt, sobald sich die Situation entspannt hat.

Bei den mittelfristigen Zielen sind größere Neuanschaffungen gemeint, wie etwas ein neues Auto, ein kostenintensiver Urlaub oder größere Familienfeiern. Für diese Ziele bietet sich ein Sparplan an. So dass jeden Monat automatisch Geld vom Girokonto zu einem Sparkonto umgebucht wird. Steht dabei der Zeitrahmen schon fest, kann man auch entsprechende Sparverträge bei der Bank abschließen. Davon rate ich persönlich jedoch ab, da sich die Sparziele durch Veränderungen im Leben auch ändern können und man das Geld vielleicht doch früher benötigt als geplant. Es reicht also völlig aus, wenn man einen Dauerauftrag vom Girokonto zu einem Sparkonto einrichtet und einen festen Betrag überweisen lässt.

Kommen wir nun zu den langfristigen Geldanlagen. Auch hier können Sparpläne eine Rolle spielen. Für mich selbst heißen diese Geldanlagen, dass ich in Aktien investiere. In meinem Depot liegen Einzelaktien, Fonds ohne Sparpläne, die allerdings monatlich oder quartalsweise die Dividenden ausschütten und ein Fond, welcher per Sparplan versorgt wird. Da gebe ich zu, dass ich diesen Fond nur genommen habe, weil mir ein Fond mit Sparplan ein kostenfreies Depot bedeutet. Da liegt auch nur eine Sparrate von 25 Euro im Vertrag. Alle anderen Käufe oder auch eventuellen Verkäufe entscheide ich selbst. Deswegen habe ich die anderen Fonds auch immer nach ausschüttend gewählt, da ich damit die volle Kontrolle habe, wo ich die Dividenden wieder anlege.

Und damit kommen wir zu meinem langfristigen Ziel. Klar, auch wenn es wie schon geschrieben, abgedroschen klingt, sind die Gelder für die Altersvorsorge geplant. Ich habe aus diversen Gründen erst recht spät damit begonnen und habe mir daher kleine Ziele gesteckt, die ich erreichen will. Zuerst wurden die Ausgaben unter die Lupe genommen, welche ich im Ruhestand, neben den allgemeinen Lebenshaltungskosten, auch haben werde. Da stehen bei mir Festnetztelefon und Handy als feste Größen jeden Monat an. Denn die normalen Lebenshaltungskosten werden durch die gesetzliche Altersrente abgedeckt sein. Es geht mir also um die Kosten, welche nicht unbedingt nötig sind.

Der kleinere Posten davon ist mein Handyvertrag, sowie Festnetz mit Internet und somit das erste Ziel, was ich mit den monatlichen Dividenden aus den Aktien abdecken will. Denn auch wenn es ein mittlerweile überschaubarer Zeitraum bei mir geworden ist, bis ich in die gesetzliche Rente nach den aktuellen Vorgaben gehen kann, ist heute noch nicht klar, wie sich die Kosten entwickeln werden. Und sobald diese beiden Posten abgedeckt sind, wird die nächste regelmäßige Ausgabe als neues Ziel gesteckt.

Sonntag, 4. Januar 2026

Welche Vorsätze hat man zum neuen Jahr?

 

 Neujahr und seine Vorsätzevg


Das neue Jahr ist nun vier Tage alt und fast jeder Mensch nimmt sich für das neue Jahr in der Silvesternacht einiges vor. Mehr Sport, weniger rauchen, weniger Alkohol, gesündere Ernährung sind wohl die meist genanntesten Neujahrsvorsätze.


Bei mir zum Beispiel ist es Jahr für Jahr nur das an Wolle zu kaufen, was wirklich benötigt wird. Daran halte ich mich mittlerweile seit mehr als fünf Jahren und trotzdem wird der Vorrat nicht wirklich weniger. Oft bekomme ich Wolle geschenkt, weil man selbst keine Handarbeiten mehr macht oder die Sachen aus einem Erbfall stammen und die nachfolgenden Generationen weder stricken, noch häkeln können. Natürlich nehme ich solche Angebote gerne an, was zwar meinen eigenen Vorrat nicht wirklich geringer werden lässt, aber auch den Vorsatz unterstützt nur zu kaufen, wenn wirklich nötig. Damit ist die Auswahl an Wolle immer sehr groß bei mir und von Jahr zu Jahr muss ich weniger nachkaufen.

Doch was habe ich mir noch vorgenommen? Meine Finanzen. Ja, richtig, ist werde mich weiterhin um meine private Altersvorsorge kümmern, da ich als Selbstständige von der gesetzlichen Rente nicht viel zu erwarten habe und dem Rentensystem nicht wirklich vertraue. Zudem wurde mir zu Beginn meiner Selbstständigkeit, welche im Sommer seit 20 Jahren besteht, geraten privat vorzusorgen. Den hohen Beitrag, den ich bei der gesetzlichen Rente als freiwilliges Mitglied zahlen müsste, solle ich lieber privat für die Altersvorsorge nutzen, weil der Ertrag da wesentlich höher ausfällt.

Also recherchierte ich lange, welche Möglichkeiten ich habe und ließ auch den Aspekt meines Ablebens dabei nicht außen vor. Aber egal, welche private Rentenversicherung ich unter die Lupe nahm, eines haben alle gemeinsam. Sobald die versicherte Person verstirbt, ist das restliche Geld für die Nachkommen verloren.

Da schon vor meiner Selbstständigkeit der Aktienmarkt ein interessantes Thema für mich war, habe ich also da mehr recherchiert. Denn da bleibt das Kapital erhalten, wenn man verstirbt und geht an die Nachkommen. Zudem hat man da sehr viele Möglichkeiten sich ein Depot nach den eigenen Zielen aufzubauen. Besonders dann, wenn man nur Werte mit Ausschüttung kauft, statt mit automatischer Wiederanlage. Ich habe also die Kontrolle darüber was mit den Dividenden geschieht.

Doch bis es dann soweit war, dass ich mein Depot eröffnet habe und was man vorher noch so alles regeln muss, sofern es zutrifft, wird es nun in einer kleinen Serie geben. Es wird also an den nächsten Wochenenden für zu dem Thema Finanzen von mir geben. Wie man Schulden abbaut, Einkommen erhöht, Ausgaben reduziert und auch wie kleine Sparbeträge zum großen Ganzen beitragen können.

Sonntag, 28. Dezember 2025

Nach dem großen Fressen ist vor dem großen Knallen

 

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 Der letzte Sonntag im Jahr und damit auch der letzte Blogartikel dieses Jahr. Vor kurzem erst diesen Blog ein wenig wiederbelebt, werde ich im neuen Jahr auch bemüht sein, dass ich jeden Sonntag etwas virtuell zu Papier bringe, was mich bewegt.vg

Die wöchentlichen Werbeblätter waren diese Woche schon vor Weihnachten im Briefkasten. Mich interessieren dabei nicht mal alle Geschäfte und auch nicht alle Angebote. So auch nicht der Verkauf von Feuerwerksraketen, Knallern und sonstigen Zeugs, was beim Jahreswechsel so in die Luft gejagt wird. Ich schaue es mir zwar gern an, aber hatte noch nie das Bedürfnis dafür massig Geld auszugeben oder es gar zu zünden.

Doch vor der Knallerei zum Jahreswechsel kommt immer erst das große Fressen. Ja, für viele Menschen ist Weihnachten einfach mit sehr viel Essen verbunden. Und natürlich der Einkauf dafür vorher. Wenn man da so am Freitag vorher seinen ganz normalen wöchentlichen Einkauf erledigt und dann sieht, was andere Menschen für Mengen einkaufen frage ich mich jedes Mal, ob da so viel Besuch kommt oder ob man einfach nur Angst vor Hungersnöten hat, weil die Geschäfte am 24.12. spätestens 14 Uhr schließen und danach zwei Tage geschlossen sind.

Und dann ist Weihnachten. Für viele Familien bedeutet es, dass die Küche fast ständig in Beschlag ist, die Spülmaschine natürlich genauso oder man kann dann schon von Spülhänden reden. Und wenn alles ein wenig gerecht verteilt ist, trifft es jeden Weihnachtstag jemand anderen. So auch früher bei uns, als die Kinder noch klein waren. Heiligabend fand bei uns statt, am ersten Feiertag waren wir im Wechsel bei den Schwiegereltern und einer Tante meines geschiedenen Mannes und am zweiten Feiertag bei meinen Eltern.

Weihnachten war also eher Stress, weil man entweder selbst Gastgeber war oder alles so organisieren musste, dass man pünktlich bei den anderen Gastgebern ankam. Und heute? Die Kinder sind groß und leben ihr eigenes Leben. Ich bestehe auf keinen Besuch von ihnen, so wie es einst von uns erwartet wurde, aber freue mich, wenn sie da sind. Es wird normal gegessen und nichts besonderes aufgetischt, so dass sie Küchenarbeit im Normalbereich bleibt. Und wir leben wirklich den Weihnachtsfrieden. Ausruhen, Zeit für einander haben und keine stressige Rumreiserei zu den Verwandten.

In diesem Sinne auf ein neues Jahr 2026, welches für uns alle das bereithalten soll, was wir uns wünschen.


Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.


Sonntag, 21. Dezember 2025

Brauchen wir Verkaufsoffene Sonntage?

  vg 

Heute, zum 4. Advent ist der letzte verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr. Doch brauchen wir
diese Shoppingevents wirklich? Der Einzelhandel, besonders die Geschäftsleitung, sagt ja. Mit Sonderaktionen und -preisen lockt man die Kunden. Der stationäre Handel und damit besonders die Innenstädte werde damit gestärkt. Manche Kunden sagen auch ja, weil sie ansonsten keine Zeit hätten. Das Verkaufspersonal dürfte wohl eher nein sagen, weil wieder ein Tag mit der Familie verloren geht.

Doch gehen wir mal einige Jahrzehnte zurück. Zurück zu Zeiten, wo es noch nicht mal den Versandhandel gab, Geschäfte um 18 Uhr geschlossen wurden und trotzdem jeder irgendwie die Zeit fand einzukaufen. Die Argumente, welche man heute auch oft bei den Automatenstationen liest, sind meist Schichtarbeit. Ja, aber die gab es auch schon immer. Wer in Schichten arbeitet, kann zu Zeiten einkaufen gehen, wo der normal arbeitende Bürger noch im Büro sitzt. Also nicht wirklich eine Erklärung, warum man verkaufsoffene Sonntage aus Sicht der Kunden wirklich benötigt.

Manche kommen dann noch mit dem Argument, dass man mit der ganzen Familie einkaufen könnte. Aber will man wirklich Kinder dabei haben, wenn die Weihnachtsgeschenke kauft oder sich lange die neue Küchenmaschine zeigen lässt? Ich glaube kaum, denn die Kinder sollen vorher nicht sehen, was sie bekommen und wenn ich mir diverse Geräte zeigen und erklären lasse, langweilt sich der Nachwuchs und nörgelt dabei noch geflissentlich, wie langweilig es doch ist.

Dazu kommt noch das Phänomen, dass sich viele Kunden die Geräte ausführlich erklären lassen und dann doch günstiger im Internet bestellen. Das erleben die Geschäfte das ganze Jahr über und warum sollte es in der Adventszeit anders sein? Es sei denn, dass man doch auf den letzten Drücker noch Geschenke benötigt und man beim Onlinehandel das Risiko hat, dass es nicht pünktlich ankommt.

Fazit:

Wenn man ehrlich ist, benötigt man es als Kunde nicht, da die meisten Geschäfte doch ausreichend Öffnungszeiten bieten. Würden wir als Kunden diese Events nicht nutzen, täten die Geschäfte in Zukunft darauf verzichten und das Verkaufspersonal hätte mehr Familienzeit.

Sonntag, 14. Dezember 2025

Warum ich auf Werbeblocker verzichte

vg
Die meisten Webseiten und auch Blogs nutzen Werbung. Dazu nutzen auch viele Nutzer Werbeblocker. Ich habe mich bewusst gegen diese Nutzung entschieden. Mancher Leser wird mich vielleicht deswegen belächeln. Aber wer selbst eine Webseite mit Werbung betreibt, weiß wie viel Arbeit und in den meisten Fällen auch Herzblut man investiert hat. Und man stellt seinen Besuchern kostenlos Informationen zur Verfügung. Im Gegensatz zu Tageszeitungen oder anderen Zeitschriften, welche ihre Informationen meist hinter einer Bezahlschranke verstecken. Das heißt, man muss in den meisten Fällen ein Abo abschließen, um die gewünschten Informationen lesen zu können.

Wer also viel Informationen sucht, muss entweder im Monat ordentlich Geld investieren oder oftmals lange suchen, um Webseiten zu finden, die das Gewünschte kostenfrei zur Verfügung stellen. Im Schnitt verlangen die Betreiber für ein Abo 3,99 Euro im Monat. Was sich schon summieren kann, wenn man da mehrere Seiten für die eigenen Recherchen nutzt.

Je nach Nutzen, können sich diese Abos lohnen, aber in den meisten Fällen sind es wohl eher nur Kosten die man zu tragen hat. Zum Glück hat man meist die Wahl zwischen kostenfrei lesen mit Werbung oder dem Abo.

Aber auch wenn man nicht auswählen kann und die Informationen frei zugänglich sind, lasse ich die Werbung nicht blockieren, damit der Seitenbetreiber für seine Mühen auch etwas erhält. Und wer sich in dem Bereich etwas auskennt, weiß zumindest, dass die integrierten Anzeigen von Google nicht nur per Klick vergütet werden, sondern auch nach Views, wenn die Informationen auf der Seite von Google als gut bis sehr gut eingestuft werden. Views bedeutet dabei dass sie der Seitenbesucher nur gesehen haben muss. Es bringt also die Masse Geld ohne einen Klick auf der Seite machen zu müssen.

Und sind wir mal ehrlich. Für ein Fachbuch oder eine Fachzeitschrift zahlen wir selbstverständlich den Preis der verlangt wird. Also können wir auch mit dem Verzicht auf Werbeblocker den Betreibern von Webseiten und Blogs einen Verdienst generieren ohne dass wir dadurch ärmer werden.

Dieser Artikel enthält Werbung wegen Markennennung. 

Sonntag, 7. Dezember 2025

Lohnt sich Payback?

 

vg

Bildrechte: Payback GmbH
Diese Frage werden sich schon viele Menschen gestellt haben. Vor allem, wenn sie an diesem Punkteprogramm nicht teilnehmen, aber schon in Geschäften nach der Payback-Karte gefragt wurden. Nun also mein persönliches Resumee nach einem Jahr Payback bei Netto, Edeka und diska. Denn bis Ende letzten Jahres waren diese Geschäfte mit der DeutschlandCard verbunden, welche sich nach deren Ausstieg für uns gar nicht mehr lohnt.

Mit dem Wechsel der genannten Geschäfte sind auch wir auf Payback umgestiegen. Und ja, für uns lohnt es sich, weil vor allem Netto und diska bei uns die nächsten Märkte für den Wocheneinkauf sind. 

Ich habe bewusst die Punkte bisher nicht ausgegeben, um einen Überblick für ein Jahr zu erhalten ohne dass ich mich durch die lange Liste auf der Webseite oder in der App durcharbeiten muss, die meine Einkäufe und Punkteausgaben dokumentiert. Das Ergebnis bisher sind rund 50 Euro in Punkten. Und das nur über die normalen Einkäufe. Wobei ich den Wocheneinkauf auf den Freitagmorgen lege, um den entsprechenden Mehrfachcoupon für diesen Tag mit zunehmen.

Was vielen Menschen vor der Nutzung von Payback auch nicht bewusst ist, dass man die Punkte beim Einkauf verrechnen lassen kann. Wer sich auf der Webseite umschaut, stößt da vor allem auf Sachprämien, welche man gegen Punkte eintauschen kann. Die Verrechnung beim Einkauf ist aber lukrativer, da man pro 100 Punkte 1 Euro verrechnet bekommt. Ich könnte also zum Jahresende unseren normalen Wocheneinkauf komplett mit Punkten bezahlen. Allerdings sammel ich einfach weiter, bis mal etwas angeboten wird, was ich mir sonst nicht kaufen würde.

Die Punkte sind 3 Jahre gültig. Einmal im Quartal bekommt man Post von Payback, wenn man nur die Karte nutzt und nicht die App. In diesem Brief sind dann Coupons enthalten und auch der Punktestand. Dabei ist auch vermerkt, ob in nächster Zeit Punkte verfallen würden. Man wird also rechtzeitig erinnert, dass man seine Punkte ausgeben soll, damit sie nicht ungenutzt verfallen.

Am System Payback sind nicht nur Geschäfte aus dem stationären Handel angeschlossen. Auch die Tankstellenkette Aral ist mit dabei. Wer dort also tankt, für den ist die Karte noch lukrativer und auch diverse Onlineshops sind mit dabei. Es lohnt sich also auch immer der Blick in die Onlinepartner, bevor man dort etwas bestellt. Loggt man sich auf der Webseite ein, sucht den passenden Onlineshop und klickt direkt darauf, so ist die persönliche Nummer von Payback gleich mit hinterlegt. Über die App funktioniert das Onlineshopping bei den Partnern genauso. App öffnen, Partner raus suchen, drauf klicken und einkaufen.

Fazit

Wer sowieso in den Partnergeschäften einkauft sollte die Payback-Mitgliedschaft machen. Man spart indirekt Geld, wenn man die Punkte beim Einkauf wieder einsetzt zum verrechnen.

 PS:

Dieser Artikel enthält unbezahlte Werbung wegen Markennennung.