Sonntag, 11. Januar 2026

Mit welchen Anlageformen baut man Vermögen auf?

vg

Vermögen sollte man so früh wie möglich versuchen aufzubauen. Aber es ist nie zu spät um überhaupt damit zu beginnen. Schritt für Schritt werde ich in dieser Artikelserie meine Vorgehensweisen erklären, was auch mit geringen Geldmitteln möglich ist und Ratschläge zur Kostensenkung, wie auch Einnahmenerhöhung geben. Dennoch der Rat an Sie als Leser. Informieren Sie sich so viel möglich und entwickeln Sie mit dem Wissen ihren eigenen Weg.

Doch was ist eigentlich Vermögen?

Eine einfache Erklärung dazu. Es ist alles, was man mit einem Geldwert beziffern kann. Also auch Schmuck, Grundbesitz, Wertpapiere und natürlich alle Barmittel auf Sparkonten.

Anlageformen und wie man sie gut nutzen kann

Konfuzius sagte, dass der Weg das Ziel ist. Im Fall des Vermögensaufbaus ist für mich das Ziel der Weg. Man sollte sich Ziele stecken, was man im Alter mit dem Vermögen machen will. Aussagen, wie zur Altersvorsorge oder dass man sorgenfrei leben will, klingen recht banal und abgedroschen. Dennoch spielen sie eine große Rolle und man sollte sich dabei entsprechende Ziele stecken. Diese unterscheiden sich von Mensch zu Mensch, aber je kleiner das Ziel, desto einfacher kann man es erreichen. Außerdem sollte man für unterschiedliche Ziele auch unterschiedliche Anlageformen wählen. Um die verschiedenen Ziele zu erreichen muss man aber auch sehr konsequent sein.

Es gibt beim Vermögensaufbau kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele. Zu den kurzfristigen Zielen gehören unter anderem der Notgroschen, auf den man zurück greifen kann, wenn das Auto kaputt geht oder die Waschmaschine nicht mehr will. Also Verbrauchsgüter repariert oder ersetzt werden müssen. Dafür eignet sich ein Tagesgeldkonto. Aktuell ist da auch die Zinslage wieder besser und man kann täglich auf sein Geld zugreifen. Es bietet zudem den Vorteil, dass das Geld vom Girokonto weg ist und somit weniger Gefahr besteht es einfach so auszugeben.

Aber auch das klassische Sparbuch hat seine Vorteile, wenn auch weniger Zinsen wie beim Tagesgeld gezahlt werden. Es wird zwar immer wieder abgeraten Geld auf einem normalen Sparbuch zu haben, aber ich sehe den Betrag dort als gute Reserve für kurzfristige Engpässe, wo man vielleicht mal eine Woche auf dem Girokonto überbrücken muss. Doch auch hier ist die Konsequenz wichtig, dass man das Geld danach auch wieder auf dem Sparbuch parkt, sobald sich die Situation entspannt hat.

Bei den mittelfristigen Zielen sind größere Neuanschaffungen gemeint, wie etwas ein neues Auto, ein kostenintensiver Urlaub oder größere Familienfeiern. Für diese Ziele bietet sich ein Sparplan an. So dass jeden Monat automatisch Geld vom Girokonto zu einem Sparkonto umgebucht wird. Steht dabei der Zeitrahmen schon fest, kann man auch entsprechende Sparverträge bei der Bank abschließen. Davon rate ich persönlich jedoch ab, da sich die Sparziele durch Veränderungen im Leben auch ändern können und man das Geld vielleicht doch früher benötigt als geplant. Es reicht also völlig aus, wenn man einen Dauerauftrag vom Girokonto zu einem Sparkonto einrichtet und einen festen Betrag überweisen lässt.

Kommen wir nun zu den langfristigen Geldanlagen. Auch hier können Sparpläne eine Rolle spielen. Für mich selbst heißen diese Geldanlagen, dass ich in Aktien investiere. In meinem Depot liegen Einzelaktien, Fonds ohne Sparpläne, die allerdings monatlich oder quartalsweise die Dividenden ausschütten und ein Fond, welcher per Sparplan versorgt wird. Da gebe ich zu, dass ich diesen Fond nur genommen habe, weil mir ein Fond mit Sparplan ein kostenfreies Depot bedeutet. Da liegt auch nur eine Sparrate von 25 Euro im Vertrag. Alle anderen Käufe oder auch eventuellen Verkäufe entscheide ich selbst. Deswegen habe ich die anderen Fonds auch immer nach ausschüttend gewählt, da ich damit die volle Kontrolle habe, wo ich die Dividenden wieder anlege.

Und damit kommen wir zu meinem langfristigen Ziel. Klar, auch wenn es wie schon geschrieben, abgedroschen klingt, sind die Gelder für die Altersvorsorge geplant. Ich habe aus diversen Gründen erst recht spät damit begonnen und habe mir daher kleine Ziele gesteckt, die ich erreichen will. Zuerst wurden die Ausgaben unter die Lupe genommen, welche ich im Ruhestand, neben den allgemeinen Lebenshaltungskosten, auch haben werde. Da stehen bei mir Festnetztelefon und Handy als feste Größen jeden Monat an. Denn die normalen Lebenshaltungskosten werden durch die gesetzliche Altersrente abgedeckt sein. Es geht mir also um die Kosten, welche nicht unbedingt nötig sind.

Der kleinere Posten davon ist mein Handyvertrag, sowie Festnetz mit Internet und somit das erste Ziel, was ich mit den monatlichen Dividenden aus den Aktien abdecken will. Denn auch wenn es ein mittlerweile überschaubarer Zeitraum bei mir geworden ist, bis ich in die gesetzliche Rente nach den aktuellen Vorgaben gehen kann, ist heute noch nicht klar, wie sich die Kosten entwickeln werden. Und sobald diese beiden Posten abgedeckt sind, wird die nächste regelmäßige Ausgabe als neues Ziel gesteckt.

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