Sonntag, 1. Februar 2026

Wie kann man das eigene Einkommen erhöhen?

Einkommen erhöhen


vg Hier muss man zwischen Arbeitnehmern und Selbstständigen/Freiberuflern unterscheiden. Es gibt aber für beide Gruppen verschiedene Möglichkeiten um das monatliche Einkommen dauerhaft zu erhöhen. Bei den Arbeitnehmern geht es in den meisten Fällen um ein real höheres Einkommen, wo man als Selbstständiger eher versuchen sollte die Kosten zu senken, um einen höheren Gewinn zu erzielen. Für beide Fälle soll der folgende Bericht Beispiele und Möglichkeiten aufzeigen.

Für Arbeitnehmer

Fangen wir bei den Arbeitnehmern an. Zuerst ist sicherlich ein Gang in die Chefetage notwendig. Je nach wirtschaftlicher Lage des Unternehmens wird es eventuell längere Verhandlungen benötigen, um eine Lohnerhöhung zu erreichen. Daher ist eine gute Vorbereitung zu diesem Gespräch wichtig. Zu dieser Vorbereitung gehören auch Recherchen, was in anderen Betrieben in der Region für die selbe Tätigkeit bezahlt wird. Die Seite Gehalt.de zeigt da gute Zahlen. Die Ergebnisse zeigen die untersten, wie auch die obersten Löhne und Gehälter für den Beruf an. Diese Werte mit dem eigenen Lohn vergleichen. Liegt man schon im obersten Bereich, kann man sich schlecht auf diese Vergleichswerte beziehen. Liegt man im unteren Bereich oder im unteren Durchschnitt, ist das eine gute Verhandlungsbasis.

Auch die geleistete Arbeit und eventuell langjährige Betriebszugehörigkeit sollte man bei dem Gespräch nicht vergessen. Vor allem, wenn man nicht so genau auf die Uhr schaut was den Feierabend angeht. Die angefangene Aufgabe wird noch erledigt, egal ob man deswegen länger arbeitet, ist ein wichtiges Argument. Zudem sollte man auch erklären, warum man eine Lohnerhöhung anstrebt. Dass es aktuell wohl meist die Lebenshaltungskosten sind, die das monatliche Budget immer mehr belasten, dürfte auch der Chefetage bewusst sein. Das Gespräch sollte nur nicht wie ein Bettelantrag ablaufen. Also die positiven Aspekte, wie freiwillige Mehrarbeit, immer an erster Stelle anbringen.

Ist eine Lohnerhöhung aus betriebswirtschaftlichen Gründen aktuell nicht möglich, dann sollte man sich nicht scheuen nach steuerfreien Zuschüssen zu fragen. Der Arbeitgeber kann bis maximal 50 Euro im Monat Gutscheine und auch Geldkarten für Waren und Dienstleistungen pro Mitarbeiter ausgeben. Diese Gutscheine sind für die Arbeitnehmer steuer- und sozialversicherungsfrei. So wird ein Tankgutschein über 50 Euro jeden Monat, zwar das Einkommen nicht erhöhen, aber die Kosten senken. Zudem zahlen manche Betriebe mittlerweile eine Gesundheitsprämie. Es ist ein Bonus für die Mitarbeiter, welche im Abrechnungsmonat nicht krank waren. Das sind zwar alles nur kleine Beträge, aber wenn man es zusammen rechnet, kann da auch eine nette Summe im Monat als Zuschuss kommen.

Um den realen Nettolohn zu erhöhen, lohnt sich vor allem für Verheiratete der Gang zum Finanzamt. Sind die Einkommen sehr unterschiedlich, sollte man von der allgemeinen Lohnsteuerklasse IV/IV zu III/V wechseln. Dabei bekommt der Ehepartner mit dem wesentlich höheren Einkommen die Steuerklasse III. Damit erhöht sich das reale Nettoeinkommen, aber es könnte dann bei der Einkommenssteuererklärung eine Nachzahlung kommen. Es ist dann also zweckmäßig, wenn man einen Teil des Mehreinkommens auf einem Tagesgeldkonto anspart, um die eventuelle Nachzahlung der Lohnsteuer anzusparen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Lohnsteuer-Ermäßigung, welche man beim Finanzamt beantragen kann. Wer in den letzten Jahren über die Einkommenssteuererklärung immer Geld zurück erhalten hat, kann per Antrag diese Minderung seiner Lohnsteuer auf das Einkommen bekommen. Damit wird durch den Arbeitgeber weniger Lohnsteuer an das Finanzamt abgeführt, was wieder einen erhöhten Nettoverdienst nach sich zieht. Wichtig hierbei ist, dass einem bewusst ist, dass man dann bei der Einkommensteuererklärung weniger Rückzahlung erhält, da ja über das Kalenderjahr weniger Lohnsteuer gezahlt wurde. Aber man hat dieses Geld monatlich mehr zur Verfügung und nicht als Einmalzahlung im Jahr.

Für Selbstständige und Freiberufler

Wer Selbstständig oder Freiberufler ist, kann natürlich versuchen sein Einkommen zu erhöhen. Das ist aber nicht immer so einfach. Wenn die Auftragsbücher voll sind, kann man kaum noch mehr Aufträge annehmen. Daher sollte sich hier auf die Reduzierung der Kosten konzentriert werden. Das geht zum einen über neue Verhandlungen mit Lieferanten. Bei mir zum Beispiel gibt es da keinen Spielraum. Entweder akzeptiere ich deren Preise oder ich wechsel den Lieferanten. Genau diesen Punkt habe ich vor einiger Zeit vollzogen. Ich habe zwar nun von einen Lieferanten auf drei gewechselt, aber habe damit auch geringere Einkaufskosten. Zumal die Splittung auch geringere Mindetbestellmengen mit sich gebracht hat. So dass ich insgesamt flexibler planen kann.

Aber wie bei vielen anderen Unternehmen auch, musste ich trotz allem auch Preisanpassungen machen.


Auch hier sollte man bedenken, dass eine Erhöhung des Gewinns, eine Lohnsteuernachzahlung mit sich bringen kann. Es empfiehlt sich daher auch für Unternehmer, dass sie einen Teil des Gewinnes ansparen, um die Forderungen des Finanzamtes bezahlen zu können.


Nun werden sich einige Leser fragen, warum ich für Unternehmer nicht die Investitionen ins Feld führe, die ja bekanntliche die Steuerlast senken. Ganz einfach. Ich kann als Unternehmer nur das Geld ausgeben, welches ich auch vorher verdient habe. Dauerhaft ein steuerliches Minus zu erarbeiten wird das Finanzamt nicht lange mitmachen. Das kann man sich mal leisten, wenn wirklich eine große Investition nötig war. Aber eben nicht über mehrere Abrechnungszeiträume. Zumal auch keine Investitionen möglich sind, wenn man vorher nichts oder zu wenig verdient hat. Die Unternehmer, die kurz vor Jahresende noch ein Auto kaufen, um die Steuerlast zu senken, wissen, dass sie vorher sehr viel Gewinn gemacht haben. Doch das hat alles nicht mit Gewinnerhöhung zu tun, um die Altersvorsorge besser aufzubauen zu können.


Allerdings kann ich als Einzelunternehmer auch gezielt bei den monatlichen Fixkosten versuchen anzupassen. Bei Grundsteuer, Müll und Straßenreinigungsgebühren habe ich keinen Spielraum. Bei Wasser und Abwasser auch nicht, außer dass ich versuchen kann den Verbrauch zu senken. Bei Heizkosten und Stromversorgung kann ich über Anbieterwechsel noch Kosten senken. Und je nach genutzter Beleuchtung über einen Ausstausch der Leuchtmittel den Verbrauch und damit die Kosten senken. Da ich meine alten Leuchtstoffröhren über zwei Jahre ausgetauscht habe, hat das insgesamt eine Senkung der Stromkosten gebracht.


Und was viele Einzelunternehmer mit externer Betriebsstätte vernachlässigen sind Rücklagen für den Betrieb. Bei einem Büro zu Hause mag das nicht so wichtig sein. Ich selbst habe eine Gewerbeimmobilie und neben den laufenden Kosten gibt es da auch ein Rücklagenkonto, was vom Gewinn monatlich bedient wird. Sollte eine größere Investition ins Haus stehen, muss ich nicht unbedingt eine Finanzierung beantragen.

Sonntag, 25. Januar 2026

Wie reduziert man die täglichen Ausgaben?

vg

Ausgaben reduzieren

Im Artikel Kassensturz habe ich ja schon erwähnt, dass man das eigene Einkaufsverhalten unter die Lupe nehmen muss, um die Ausgaben zu reduzieren. Das fängt beim Kaffee unterwegs an und geht bei den Snacks weiter. Wer hier und da beim tanken auch mal einen Snack kauft, zahlt dafür nicht gerade wenig Geld. Das mag bei einem Kauf nicht viel ausmachen, aber je öfter man sich verleiten lässt, desto mehr werden solche Spontankäufe das monatliche Budget belasten. Es ist also sinnvoller solche Snacks im Supermarkt zu kaufen. Dort sind sie wesentlich günstiger. Selbst Sandwiches, welche man auch mal schnell an der Tankstelle mitnimmt, gibt es im Supermarkt für wesentlich weniger Geld. Oder man macht sie sich gleich zu Hause. Da ist die preiswerteste Lösung und man weiß auch was man isst.

Doch auch beim Wocheneinkauf für zu Hause kann man noch einiges an Geld sparen. Zum Beispiel wenn man sich vorher eine Einkaufsliste macht, an die sich dann auch gehalten wird. Somit erliegt man nicht den Verlockungen, welche im Supermarkt gern so platziert werden, dass man ihnen begegnen muss. Meine Einkaufsliste sieht da oft sehr spartarnisch aus und entsprechnd wenig zahle ich an der Kasse im Vergleich zu Tagen, wo ich ohne Plan unterwegs bin. Allerdings bin ich auch so flexibel mit meiner Liste, dass ich die geplanten Mittagsmahlzeiten für das Wochenende ändere, wenn es da gute Angebote gibt. Zudem lohnt auch ein Tiefkpühlschrank, so dass man besondere Angebote, welche man auch einfrieren kann, in größeren Mengen einkauft um dann später die Ersparnis zu haben.

Die größte Ersparnis, auf das Jahr gerechnet, habe ich allerdings durch meine Kundenkarten. Ich nutze hauptsächlich Payback und die Coupons mit Mehrfachpunkten, welche man per Post bekommt, in der App aktivieren kann, in der wöchentlichen Werbung abgedruckt sind oder auch über Sonderaktionen im Geschäft über den Kassenbon oder wenn extra Lose beim Einkauf ausgegeben werden. Gleichzeitig plane ich meine Einkäufe auf den Tag, wo eben der Coupon vom Werbeblatt gültig ist. Die gesammelten Punkte kann ich beim Einkauf direkt an der Kasse einlösen. Im Jahr kommen bei uns so um die 50 bis 100 Euro zusammen, wo ich zwar Ware bekomme, aber nichts bezahlen muss. Wie schon erwähnt, kann man die Karte auch als App auf dem Smartphone nutzen. Der Vorteil dabei ist, dass man alle Coupons dort abrufen kann und das Smartphone hat man fast immer dabei. Als Nachteil sehe ich eventuelle Probleme mit der Technik, so dass man im Fall der Fälle komplett ohne Punkte nach Hause geht.

Doch Vorsicht bei den Kundenkarten. Oft verführen sie auch dazu, dass man mehr kauft oder sogar weitere Strecken in Kauf nimmt. Auch hier sollte man Konsequenz walten lassen. Nutzen bringen sie meist nur, wenn man sowieso regelmäßig in den teilnehmenden Geschäften einkauft. Ansonsten hat man das Risiko, dass man mehr Fahrtkosten hat, als die Punkte an Geld ausmachen.

Übrigens hat es sich bewährt, wenn man von Kartenzahlung wieder auf Bargeld umsteigt. Was sich aktuell auch als Trend bei der Jugend zeigt. Denn dann kann man nur so viel Geld ausgeben, wie man auch physisch dabei hat. Man vermeidet Spontankäufe und hat einen besseren Überblick über sein Budget.

Ein weiterer Punkt, um Kosten zu sparen ist das Kantinenessen. Vor allem, wenn abends zu Hause sowieso gekocht wird, kann man Mittags das warme Essen ausfallen lassen. Auch hier bietet es sich an, von zu Hause etwas mitzubringen. Oder man weicht auf die preiswerteren Angebote in der Kantine aus.

Nehmen wir nun die Fahrtkosten um zur Arbeit zu kommen unter die Lupe. Wer mit dem Auto fährt, kennt das Dilemma, dass die Preise an der Tankstelle gerade dann hoch gegangen sind, wenn man tanken muss. Da es aktuell scheinbar keine regelmäßigen günstigen Zeiten mehr gibt, tanke ich immer dann, wenn die Preise gerade niedrig sind. Ist der Tank dann noch halb voll, dann kann ich zwar weniger tanken, aber spare dabei lieber ein paar Cent. Übrigens nutze ich hier auch den Vorteil der ADAC-Mitgliedschaft. Denn da bekomme ich bei Agip noch mindestens 1 Cent pro Liter Rabatt. Bei Sonderaktionen gibt es auch höhere Rabatte. In Verbindung mit Payback tanke ich auch häufiger bei Aral, wenn es entsprechende Coupons gibt.

Natürlich werden auch öffentliche Verkehrsmittel genutzt, um zur Arbeit zu kommen. Dass Zeitkarten günstiger sind als Einzeltickets ist kein Geheimnis. Aber wer von einer Wochen- oder Monatskarte auf eine Jahreskarte umsteigt spart nochmal ordentlich Geld. Die Ersparnis variiert zwar in den Städten, aber macht sich im Schnitt mit ca. 100 Euro im Jahr bemerkbar.

Man sieht also, dass man ein wenig Disziplin die Ausgaben reduziert werden können. Und einige Möglichkeiten habe ich ja schon im Artikel Kassensturz erwähnt, welche die Optimierung von Verträgen erklärt.

 

Dieser Arikel enthält Werbung in Form von Markennamen. Dies geschieht ohne Bezahlung oder sonstiger Vorteile und ist freiwillig. 

Sonntag, 18. Januar 2026

Der Kassensturz – Einnahmen vs Ausgaben

vg

Bevor man sparen und ein Vermögen aufbauen kann, sollte man seine Finanzlage unter die Lupe nehmen.

Zu Beginn kommt also der Kassensturz, wo wir Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen. Fangen wir also mit den Kontoauszügen vom Girokonto an. Bei den Einnahmen wird man Lohn/Gehalt haben, was regelmäßig auf dem Konto ankommt. Je nach Familienstatus sind das ein oder zwei Posten. Dazu kommt noch Kindergeld, sofern Kinder im Haushalt leben. Gibt es mehr als diese Einkommensquellen, zum Beispiel Pachtzahlung für landwirtschaftliche Flächen, so stehen diese Werte auch auf Einkommensseite. Selbst wenn sie nur einmal im Jahr gezahlt werden. Es sind Einnahmen.

Bei den Ausgaben wird es schon mehr. Miete oder Hauskredite, Wohnnebenkosten, Versicherungen und sonstige Verträge, die regelmäßige Ausgaben sind. Neben diesen festen Ausgaben kommen die Posten Lebensmittel, Drogeriebedarf, Kleidung und auch Freizeit. Da sind selten feste Ausgaben vorhanden, so dass es sich lohnen wird, wenn man diese Ausgaben über einen längeren Zeitraum dokumentiert. Damit kann man zumindest einen monatlichen Durchschnitt errechnen, der für die weitere Kalkulation der Sparraten genutzt werden kann. Wir rechnen aus Einnahmen – der Ausgeben und was nun noch vorhanden ist, kann gezielt für die Sparziele genutzt werden.

Höhere Ausgaben als Einnahmen – und nun?

Das ist natürlich die schlechteste Option die uns treffen kann. Aber auch da kann man viel machen, um die Ausgaben zu reduzieren. Denn es muss zumindest erst mal ein Gleichgewicht erreicht werden. In den meisten Fällen sind da bei schon Schulden aufgelaufen. Egal, ob viel oder wenig. Oberste Priorität ist der Abbau dieser Schulden.

Zum Beispiel bei einem Dispositionskredit. Dieser sollte als erstes bedient werden, da er auch die höchsten Zinsen verursacht. Hat man ihn nur genutzt, weil eine ungeplante Anschaffung ins Haus stand, so wird er sich schnell wieder ausgleichen. Nutzt man den Dispo aber regelmäßig und die Schulden werden dadurch immer mehr, muss man reagieren und als ersts die Ausgaben unter die Lupe nehmen, da man da am schnellsten etwas ändern kann.

Bei längeren Krediten, wie durch Anschaffung von Wohneigentum oder einem Auto, sind ja feste Raten vorhanden, die schon bei den Ausgaben berücksichtigt wurden.

Nehmen wir also zuerst die Ausgaben unter die Lupe, welche über Bargeld oder kleinere Abbuchungen im Raum stehen. Für was wird das Geld ausgeben und ist es wirklich nötig? Ja, der Kaffee unterwegs mag morgens ein späteres Aufstehen ermöglichen. Aber es ist langfristig günstiger sich zu Hause den Kaffee zu kochen. Auch diesen kann man unterwegs trinken. Liegt es nicht an solchen Einkäufen, die das monatliche Budget belasten, so betrachten wir die vorhandenen Verträge.

Nein, hier soll nicht zum Anbieterwechsel geraten werden. Es reicht oftmals schon, wenn man die Tarife für Handy, Festnetz und auch Strom genauer anschaut beim Vertragspartner. Ich selbst habe zum Beispiel bei meinem Stromanbieter einen Onlinevertrag. Das heißt nur, dass ich meine Abrechnung online abrufe und falls ich umziehen sollte, den Zählerstand, die Zählernummer und auch die neue Adresse darüber eintrage. Aber damit zahle ich für die Kilowattstunde wesentlich weniger Geld, als die Kunden, die alles in Papierform bekommen und mitteilen müssen. Auch bei anderen Verträgen kann man so schauen, ob es nicht bessere Tarife gibt, die am Ende weniger Kosten bedeuten. So habe ich als Bestandskunde bei meinem Vertragspartner beim Handy wesentlich bessere Konditionen aushandeln können, als dort auf der Webseite angeboten werden. Es macht dann schon einen Unterschied, ob der Tarif normal 30 Euro im Monat kostet oder ich keine 20 Euro dafür zahlen muss.

Dazu gibt es auch die Möglichkeit Verträge zu bündeln. Sogenannte Familientarife sind mittlerweile im Handybereich möglich, so das alles über einen Vertrag läuft und nur der Vertragspartner den vollen Tarif zahlt und die Familienmitglieder günstiger sind. Oder entsprechende Rabatte, wenn man alle Versicherungsverträge bei einem Unternehmen bündelt. Wir sparen da aktuell bei allen Verträgen jeweils 10% des Beitrages. Sollte das nicht ausreichen, so müssen wohl doch einige Verträge auf den Prüfstand, ob man sie überhaupt benötigt oder ein Anbieterwechsel die bessere Alternative ist. Vor allem wenn man diverse Abos beim TV nutzt, sollte man genau hinschauen, ob sie entsprechend viel genutzt werden, wo es Dopplungen in den Angeboten gibt, so das man da Verträge reduzieren kann.

Sind dann die geänderten oder auch gekündigten Verträge noch nicht ausreichend , um weniger Ausgaben als Einnahmen verbuchen zu können, so wird das Einkaufsverhalten genauer betrachtet. Dazu wird es aber einen extra Artikel geben.

Sonntag, 11. Januar 2026

Mit welchen Anlageformen baut man Vermögen auf?

vg

Vermögen sollte man so früh wie möglich versuchen aufzubauen. Aber es ist nie zu spät um überhaupt damit zu beginnen. Schritt für Schritt werde ich in dieser Artikelserie meine Vorgehensweisen erklären, was auch mit geringen Geldmitteln möglich ist und Ratschläge zur Kostensenkung, wie auch Einnahmenerhöhung geben. Dennoch der Rat an Sie als Leser. Informieren Sie sich so viel möglich und entwickeln Sie mit dem Wissen ihren eigenen Weg.

Doch was ist eigentlich Vermögen?

Eine einfache Erklärung dazu. Es ist alles, was man mit einem Geldwert beziffern kann. Also auch Schmuck, Grundbesitz, Wertpapiere und natürlich alle Barmittel auf Sparkonten.

Anlageformen und wie man sie gut nutzen kann

Konfuzius sagte, dass der Weg das Ziel ist. Im Fall des Vermögensaufbaus ist für mich das Ziel der Weg. Man sollte sich Ziele stecken, was man im Alter mit dem Vermögen machen will. Aussagen, wie zur Altersvorsorge oder dass man sorgenfrei leben will, klingen recht banal und abgedroschen. Dennoch spielen sie eine große Rolle und man sollte sich dabei entsprechende Ziele stecken. Diese unterscheiden sich von Mensch zu Mensch, aber je kleiner das Ziel, desto einfacher kann man es erreichen. Außerdem sollte man für unterschiedliche Ziele auch unterschiedliche Anlageformen wählen. Um die verschiedenen Ziele zu erreichen muss man aber auch sehr konsequent sein.

Es gibt beim Vermögensaufbau kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele. Zu den kurzfristigen Zielen gehören unter anderem der Notgroschen, auf den man zurück greifen kann, wenn das Auto kaputt geht oder die Waschmaschine nicht mehr will. Also Verbrauchsgüter repariert oder ersetzt werden müssen. Dafür eignet sich ein Tagesgeldkonto. Aktuell ist da auch die Zinslage wieder besser und man kann täglich auf sein Geld zugreifen. Es bietet zudem den Vorteil, dass das Geld vom Girokonto weg ist und somit weniger Gefahr besteht es einfach so auszugeben.

Aber auch das klassische Sparbuch hat seine Vorteile, wenn auch weniger Zinsen wie beim Tagesgeld gezahlt werden. Es wird zwar immer wieder abgeraten Geld auf einem normalen Sparbuch zu haben, aber ich sehe den Betrag dort als gute Reserve für kurzfristige Engpässe, wo man vielleicht mal eine Woche auf dem Girokonto überbrücken muss. Doch auch hier ist die Konsequenz wichtig, dass man das Geld danach auch wieder auf dem Sparbuch parkt, sobald sich die Situation entspannt hat.

Bei den mittelfristigen Zielen sind größere Neuanschaffungen gemeint, wie etwas ein neues Auto, ein kostenintensiver Urlaub oder größere Familienfeiern. Für diese Ziele bietet sich ein Sparplan an. So dass jeden Monat automatisch Geld vom Girokonto zu einem Sparkonto umgebucht wird. Steht dabei der Zeitrahmen schon fest, kann man auch entsprechende Sparverträge bei der Bank abschließen. Davon rate ich persönlich jedoch ab, da sich die Sparziele durch Veränderungen im Leben auch ändern können und man das Geld vielleicht doch früher benötigt als geplant. Es reicht also völlig aus, wenn man einen Dauerauftrag vom Girokonto zu einem Sparkonto einrichtet und einen festen Betrag überweisen lässt.

Kommen wir nun zu den langfristigen Geldanlagen. Auch hier können Sparpläne eine Rolle spielen. Für mich selbst heißen diese Geldanlagen, dass ich in Aktien investiere. In meinem Depot liegen Einzelaktien, Fonds ohne Sparpläne, die allerdings monatlich oder quartalsweise die Dividenden ausschütten und ein Fond, welcher per Sparplan versorgt wird. Da gebe ich zu, dass ich diesen Fond nur genommen habe, weil mir ein Fond mit Sparplan ein kostenfreies Depot bedeutet. Da liegt auch nur eine Sparrate von 25 Euro im Vertrag. Alle anderen Käufe oder auch eventuellen Verkäufe entscheide ich selbst. Deswegen habe ich die anderen Fonds auch immer nach ausschüttend gewählt, da ich damit die volle Kontrolle habe, wo ich die Dividenden wieder anlege.

Und damit kommen wir zu meinem langfristigen Ziel. Klar, auch wenn es wie schon geschrieben, abgedroschen klingt, sind die Gelder für die Altersvorsorge geplant. Ich habe aus diversen Gründen erst recht spät damit begonnen und habe mir daher kleine Ziele gesteckt, die ich erreichen will. Zuerst wurden die Ausgaben unter die Lupe genommen, welche ich im Ruhestand, neben den allgemeinen Lebenshaltungskosten, auch haben werde. Da stehen bei mir Festnetztelefon und Handy als feste Größen jeden Monat an. Denn die normalen Lebenshaltungskosten werden durch die gesetzliche Altersrente abgedeckt sein. Es geht mir also um die Kosten, welche nicht unbedingt nötig sind.

Der kleinere Posten davon ist mein Handyvertrag, sowie Festnetz mit Internet und somit das erste Ziel, was ich mit den monatlichen Dividenden aus den Aktien abdecken will. Denn auch wenn es ein mittlerweile überschaubarer Zeitraum bei mir geworden ist, bis ich in die gesetzliche Rente nach den aktuellen Vorgaben gehen kann, ist heute noch nicht klar, wie sich die Kosten entwickeln werden. Und sobald diese beiden Posten abgedeckt sind, wird die nächste regelmäßige Ausgabe als neues Ziel gesteckt.

Sonntag, 4. Januar 2026

Welche Vorsätze hat man zum neuen Jahr?

 

 Neujahr und seine Vorsätzevg


Das neue Jahr ist nun vier Tage alt und fast jeder Mensch nimmt sich für das neue Jahr in der Silvesternacht einiges vor. Mehr Sport, weniger rauchen, weniger Alkohol, gesündere Ernährung sind wohl die meist genanntesten Neujahrsvorsätze.


Bei mir zum Beispiel ist es Jahr für Jahr nur das an Wolle zu kaufen, was wirklich benötigt wird. Daran halte ich mich mittlerweile seit mehr als fünf Jahren und trotzdem wird der Vorrat nicht wirklich weniger. Oft bekomme ich Wolle geschenkt, weil man selbst keine Handarbeiten mehr macht oder die Sachen aus einem Erbfall stammen und die nachfolgenden Generationen weder stricken, noch häkeln können. Natürlich nehme ich solche Angebote gerne an, was zwar meinen eigenen Vorrat nicht wirklich geringer werden lässt, aber auch den Vorsatz unterstützt nur zu kaufen, wenn wirklich nötig. Damit ist die Auswahl an Wolle immer sehr groß bei mir und von Jahr zu Jahr muss ich weniger nachkaufen.

Doch was habe ich mir noch vorgenommen? Meine Finanzen. Ja, richtig, ist werde mich weiterhin um meine private Altersvorsorge kümmern, da ich als Selbstständige von der gesetzlichen Rente nicht viel zu erwarten habe und dem Rentensystem nicht wirklich vertraue. Zudem wurde mir zu Beginn meiner Selbstständigkeit, welche im Sommer seit 20 Jahren besteht, geraten privat vorzusorgen. Den hohen Beitrag, den ich bei der gesetzlichen Rente als freiwilliges Mitglied zahlen müsste, solle ich lieber privat für die Altersvorsorge nutzen, weil der Ertrag da wesentlich höher ausfällt.

Also recherchierte ich lange, welche Möglichkeiten ich habe und ließ auch den Aspekt meines Ablebens dabei nicht außen vor. Aber egal, welche private Rentenversicherung ich unter die Lupe nahm, eines haben alle gemeinsam. Sobald die versicherte Person verstirbt, ist das restliche Geld für die Nachkommen verloren.

Da schon vor meiner Selbstständigkeit der Aktienmarkt ein interessantes Thema für mich war, habe ich also da mehr recherchiert. Denn da bleibt das Kapital erhalten, wenn man verstirbt und geht an die Nachkommen. Zudem hat man da sehr viele Möglichkeiten sich ein Depot nach den eigenen Zielen aufzubauen. Besonders dann, wenn man nur Werte mit Ausschüttung kauft, statt mit automatischer Wiederanlage. Ich habe also die Kontrolle darüber was mit den Dividenden geschieht.

Doch bis es dann soweit war, dass ich mein Depot eröffnet habe und was man vorher noch so alles regeln muss, sofern es zutrifft, wird es nun in einer kleinen Serie geben. Es wird also an den nächsten Wochenenden für zu dem Thema Finanzen von mir geben. Wie man Schulden abbaut, Einkommen erhöht, Ausgaben reduziert und auch wie kleine Sparbeträge zum großen Ganzen beitragen können.

Sonntag, 28. Dezember 2025

Nach dem großen Fressen ist vor dem großen Knallen

 

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 Der letzte Sonntag im Jahr und damit auch der letzte Blogartikel dieses Jahr. Vor kurzem erst diesen Blog ein wenig wiederbelebt, werde ich im neuen Jahr auch bemüht sein, dass ich jeden Sonntag etwas virtuell zu Papier bringe, was mich bewegt.vg

Die wöchentlichen Werbeblätter waren diese Woche schon vor Weihnachten im Briefkasten. Mich interessieren dabei nicht mal alle Geschäfte und auch nicht alle Angebote. So auch nicht der Verkauf von Feuerwerksraketen, Knallern und sonstigen Zeugs, was beim Jahreswechsel so in die Luft gejagt wird. Ich schaue es mir zwar gern an, aber hatte noch nie das Bedürfnis dafür massig Geld auszugeben oder es gar zu zünden.

Doch vor der Knallerei zum Jahreswechsel kommt immer erst das große Fressen. Ja, für viele Menschen ist Weihnachten einfach mit sehr viel Essen verbunden. Und natürlich der Einkauf dafür vorher. Wenn man da so am Freitag vorher seinen ganz normalen wöchentlichen Einkauf erledigt und dann sieht, was andere Menschen für Mengen einkaufen frage ich mich jedes Mal, ob da so viel Besuch kommt oder ob man einfach nur Angst vor Hungersnöten hat, weil die Geschäfte am 24.12. spätestens 14 Uhr schließen und danach zwei Tage geschlossen sind.

Und dann ist Weihnachten. Für viele Familien bedeutet es, dass die Küche fast ständig in Beschlag ist, die Spülmaschine natürlich genauso oder man kann dann schon von Spülhänden reden. Und wenn alles ein wenig gerecht verteilt ist, trifft es jeden Weihnachtstag jemand anderen. So auch früher bei uns, als die Kinder noch klein waren. Heiligabend fand bei uns statt, am ersten Feiertag waren wir im Wechsel bei den Schwiegereltern und einer Tante meines geschiedenen Mannes und am zweiten Feiertag bei meinen Eltern.

Weihnachten war also eher Stress, weil man entweder selbst Gastgeber war oder alles so organisieren musste, dass man pünktlich bei den anderen Gastgebern ankam. Und heute? Die Kinder sind groß und leben ihr eigenes Leben. Ich bestehe auf keinen Besuch von ihnen, so wie es einst von uns erwartet wurde, aber freue mich, wenn sie da sind. Es wird normal gegessen und nichts besonderes aufgetischt, so dass sie Küchenarbeit im Normalbereich bleibt. Und wir leben wirklich den Weihnachtsfrieden. Ausruhen, Zeit für einander haben und keine stressige Rumreiserei zu den Verwandten.

In diesem Sinne auf ein neues Jahr 2026, welches für uns alle das bereithalten soll, was wir uns wünschen.


Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.


Sonntag, 21. Dezember 2025

Brauchen wir Verkaufsoffene Sonntage?

  vg 

Heute, zum 4. Advent ist der letzte verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr. Doch brauchen wir
diese Shoppingevents wirklich? Der Einzelhandel, besonders die Geschäftsleitung, sagt ja. Mit Sonderaktionen und -preisen lockt man die Kunden. Der stationäre Handel und damit besonders die Innenstädte werde damit gestärkt. Manche Kunden sagen auch ja, weil sie ansonsten keine Zeit hätten. Das Verkaufspersonal dürfte wohl eher nein sagen, weil wieder ein Tag mit der Familie verloren geht.

Doch gehen wir mal einige Jahrzehnte zurück. Zurück zu Zeiten, wo es noch nicht mal den Versandhandel gab, Geschäfte um 18 Uhr geschlossen wurden und trotzdem jeder irgendwie die Zeit fand einzukaufen. Die Argumente, welche man heute auch oft bei den Automatenstationen liest, sind meist Schichtarbeit. Ja, aber die gab es auch schon immer. Wer in Schichten arbeitet, kann zu Zeiten einkaufen gehen, wo der normal arbeitende Bürger noch im Büro sitzt. Also nicht wirklich eine Erklärung, warum man verkaufsoffene Sonntage aus Sicht der Kunden wirklich benötigt.

Manche kommen dann noch mit dem Argument, dass man mit der ganzen Familie einkaufen könnte. Aber will man wirklich Kinder dabei haben, wenn die Weihnachtsgeschenke kauft oder sich lange die neue Küchenmaschine zeigen lässt? Ich glaube kaum, denn die Kinder sollen vorher nicht sehen, was sie bekommen und wenn ich mir diverse Geräte zeigen und erklären lasse, langweilt sich der Nachwuchs und nörgelt dabei noch geflissentlich, wie langweilig es doch ist.

Dazu kommt noch das Phänomen, dass sich viele Kunden die Geräte ausführlich erklären lassen und dann doch günstiger im Internet bestellen. Das erleben die Geschäfte das ganze Jahr über und warum sollte es in der Adventszeit anders sein? Es sei denn, dass man doch auf den letzten Drücker noch Geschenke benötigt und man beim Onlinehandel das Risiko hat, dass es nicht pünktlich ankommt.

Fazit:

Wenn man ehrlich ist, benötigt man es als Kunde nicht, da die meisten Geschäfte doch ausreichend Öffnungszeiten bieten. Würden wir als Kunden diese Events nicht nutzen, täten die Geschäfte in Zukunft darauf verzichten und das Verkaufspersonal hätte mehr Familienzeit.